Leverkusen, 20.01.2014

„Wir blicken auf ein Geschäftsjahr mit solidem Wachstum und sehr guten Entwicklungen zurück“, freuten sich die Bankvorstände Hans-Jörg Schaefer und Alexander Litz beim traditionellen Pressefrühstück zum Jahresauftakt.

 

Exemplarisch zeigt es die Unterstützung beim Solarkataster: Die Volksbank Rhein-Wupper bleibt ein zuverlässiger Projektpartner in der Region.

Mit der Bilanz für das vergangene Geschäftsjahr ist die Genossenschaftsbank rundum zufrieden. Die Bilanzsumme belief sich auf 534 Millionen Euro. Gegenüber 2012 ist das ein Plus von 4,5 Prozent. Das Kundengesamtvolumen, das neben dem bilanzwirksamen Geschäft auch die vermittelten Kredite sowie die Guthaben der Kunden bei den Partnern in der genossenschaftlichen Finanzgruppe umfasst, ist von 1,14 auf 1,20 Milliarden Euro angewachsen.

 

Das Gesamtkreditvolumen stieg binnen Jahresfrist von 438 auf 466 Millionen Euro. Neben der verlässlichen Zusammenarbeit mit den gewerblichen und privaten Kunden des regionalen Mittelstandes sind aus Sicht der Vorstände Schaefer und Litz auch die weiterhin niedrigen Zinsen ein Grund für die erfreuliche Entwicklung. Von einer „Kreditklemme“ könne angesichts dieser Zahlen keine Rede sein. Klar ist, dass es auch eine spürbare Steigerung des Eigenkapitals gegeben hat. Alle aktuellen und künftigen Anforderungen der Aufsichtsbehörden werden damit schon jetzt von der Volksbank problemlos erfüllt.

 

Alexander Litz verwies auf die Darlehen aus öffentlichen Fördertöpfen. Ob Gewerbe oder privater Wohnungsbau: In 59 Fällen hat die Bank ihre Kunden bei der Beantragung der Mittel erfolgreich begleitet. Das lenkt den Blick auf das 2013 fertiggestellte Baufinanzierungs- und Immobilienzentrum in Leverkusen. Hier, im Haus Kölner Straße 6, ist jetzt zum Vorteil der Kunden die ganze Bandbreite an Beratungs-kompetenz rund um das Thema konzentriert.

 

Als einen „erfreulichen Vertrauensbeweis“ bewertete Alexander Litz das starke Bilanzwachstum beim Kundeneinlagengeschäft. Die Summe stieg von 415 Millionen Euro in 2012 auf 448 Millionen Euro – ein Plus von acht Prozent. Hinzu kamen beachtliche Zuwächse bei den Kundendepotbeständen, den verwalteten Investmentfonds und den vermittelten Bauspareinlagen. Daraus ergab sich Ende des Jahres ein Gesamtkundeneinlagevolumen von gut 728 Millionen Euro. Angesichts der politisch motivierten extremen Niedrigzinsphase kommt aus Sicht der Volksbank-Verantwortlichen einer sinnvollen Vermögensstreuung über alle Anlageklassen eine zunehmende Bedeutung zu, um lang-fristigen Vermögenserhalt zu gewährleisten.

 

„Im Jahr 2013 ist die Zahl der Mitglieder durch 660 Beitritte auf jetzt 12.007 gestiegen. Damit bleibt die Volksbank Rhein-Wupper eG der mitgliederstärkste Dienstleister in der Region“, erläuterte Vorstand

Hans-Jörg Schaefer. Die Anteilseigner dürfen sich, so die Vertreterversammlung zustimmt, erneut über eine attraktive Dividende freuen.

 

Hinter dem geschäftlichen Erfolg, darauf wiesen die Vorstände Schaefer und Litz besonders hin, stehen 130 motivierte und gut qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie sind und bleiben ein

Schlüsselfaktor im härter werdenden Wettbewerb. Zwölf von ihnen sind Auszubildende, von denen vier am 1. August 2013 gestartet sind. Im kommenden August bietet die Volksbank Rhein-Wupper wieder vier Berufsstartern passende Ausbildungsplätze an. Wie stark das Kredit-institut in Aus- und Weiterbildung investiert, zeigte 2013 die erneute Auszeichnung der IHK zu Köln für „hervorragende Leistungen in der Ausbildung“.

 

Trotz großer Herausforderungen einer immer stärkeren und wenig differenzierten Regulatorik der Bankenaufsicht und der Tendenz gerade der europäischen Institutionen, das erfolgreiche deutsche

Genossenschaftsbankmodell zu marginalisieren, sieht der Volksbank-Vorstand mit großer Zuversicht in die Zukunft: „Unser genossenschaftliches Bankgeschäft hat sich in der Krise bewährt und genießt hohes Vertrauen bei Mitgliedern und Kunden in der Region.“