Volksbank-Reise nach Berlin

Donnerstag, 23.05.2013 – da die „große“ Volksbank-Reise in diesem Jahr erst im September stattfindet, begrüßten Klaus Göddertz (Reisebüro Herweg), Björn Bartolomei (Busfahrer) und Lothar Heinen (Volksbank) als Begleitteam der „kleinen“ Volksbank-Reise die zahlreichen Teilnehmer bereits zu diesem frühen Zeitpunkt im Jahr zur Tour nach Berlin. Schon die hohe Zahl der Mitreisenden machte deutlich, dass Berlin sprichwörtlich immer eine Reise wert ist.

Zunächst stand jedoch Braunschweig als erste Zwischenstation auf dem Programm. Nach dem Mittagessen im urigen Wirtshaus „Am Kohlmarkt“ gelang es der Stadtführerin, die die Gruppe auf dem Spaziergang durch die Innenstadt begleitete, ihre Begeisterung für ihre Heimatstadt zu vermitteln.

Im Anschluss wurde die Fahrt Richtung Berlin fortgesetzt und mit einer kleinen Verspätung erreichte der Bus das Domizil der kommenden Tage: Das Estrel-Hotel in Berlin-Neukölln – das größte Hotel Deutschlands mit über 1.100 Zimmern. Ein imposantes Bauwerk! Nach dem Einchecken wurde in einem separierten Teil der riesigen Empfangshalle der Begrüßungscocktail serviert und dort auch das erste Abendessen in Berlin eingenommen. Danach lichteten sich die Reihen sehr zügig, da sich die meisten Reisenden nach dem frühen Aufstehen am Morgen auf ihr Bett freuten.


Die beiden folgenden Tage dienten dazu, Berlin mit dem Bus und zu Fuß zu erkunden. Wir hatten das große Glück, dass Klaus Göddertz mit dem gebuchten Stadtführer wieder einmal ein Volltreffer gelungen war. Als gebürtiger Berliner konnte dieser nicht nur hautnah von den Entwicklungen in Berlin berichten, sondern auch mit einem erstaunlichen Wissen aus den Bereichen Geschichte, Politik, Architektur, etc. glänzen. Unsere Touren führten uns durch die verschiedensten Bezirke der Stadt, vorbei an den bekannten Highlights wie Brandenburger Tor, Regierungsviertel, Schloss Bellevue, Reichstagsgebäude, Berliner Dom, Gendarmenmarkt, u.v.m.. Aber auch das Olympiastadion, das vom Olympiaturm aus luftiger Höhe betrachtet werden konnte und der mittlerweile ruhende Flughafen Tempelhof standen auf dem Besichtigungsprogramm. Die bekannten und beliebten Shoppingmeilen Friedrichstraße und Kurfürstendamm wurden zu Fuß erkundet. Dabei konnte im Rahmen einer Mittagspause auch dem KaDeWe ein Besuch abgestattet werden. In Erinnerung wird sicher bei vielen auch der Besuch der East-Side-Gallery, der weltweit längsten Open-Air-Gallerie, bei der im Jahre 1990 118 Künstler aus aller Welt die Hinterlandmauer entlang der Mühlenstraße bemalten, bleiben. Hier klickten die Digitalkameras im Dauerbetrieb.


Auch das Abendprogramm war abwechslungsreich gestaltet. Am Freitag stand nach dem Abendessen im Hotel ein Besuch im kleinen Kabarett „Charly M.“ an. Schon der Name des Programms „Große Schnauze – und keen Zahn drin.....“ ließ vermuten, dass man dort die typische „Berliner Schnauze“ erleben konnte. Und so war es dann auch: Unterhaltsames, Amüsantes, Satirisches, Lustiges, aber auch Besinnliches – und das alles in typisch Berliner Mundart.

Am Samstagabend ging es dann hoch hinaus. Für das Abendessen waren Plätze im Restaurant im Berliner Fernsehturm reserviert. Neben einem ausgezeichneten Abendessen beeindruckte vor allen Dingen der Aufzug: Mit einer Geschwindigkeit von 6 Metern pro Sekunde werden die Gäste in weniger als 40 Sekunden bis zur Aussichtsplattform bzw. zum Restaurant in über 200 Metern katapultiert. Leider konnte der Ausblick über Berlin nicht genossen werden, da der Himmel von dicken Regenwolken verhangen war. Schließlich reichte es nach der Rückfahrt ins Hotel gerade noch, um das entscheidende Tor im Champions-League-Finale zwischen Bayern München und Borussia Dortmund auf der großen Leinwand im Hotel live mitzuerleben.


Am Montag stand ein Ausflug Richtung Potsdam auf dem Programm. Auch an diesem Tag musste der Reiseleiter improvisieren. Hatten schon an den beiden vorangegangenen Tagen diverse Demos und Polizeiaktionen den Ablaufplan durcheinander gebracht, musste der für diesen Tag geplante Besuch des Schlosses Cecilienhof ausfallen. Ausgerechnet zu der Zeit als die Volksbank-Reisegruppe dort eintraf, wurde das Schloss vom neuen chinesischen Ministerpräsidenten besucht. Ein Heer von Polizisten und Sicherheitskräften ließen die Zufahrt zum Schloss nicht zu. So wurde die Tour mit einem Besuch der russischen Kolonie Alexandrowka fortgesetzt. Im Anschluss daran erfolgte wie geplant die Besichtigung von Schloss Sanssouci mit einer Führung durch den Park. Diese Führung litt leider wie schon die Besichtigungen am Vortag in Berlin unter dem schlechten Wetter. Man konnte sich aber lebhaft vorstellen, wie toll der Park von Schloss Sanssouci bei strahlendem Sonnenschein aussieht.

Nach der Rückfahrt zum Hotel stand dort das letzte Abendessen der Reise an. Danach war das Programm an diesem Tag aber noch nicht beendet. Vielmehr lenkte Börn Bartolomei den Bus noch einmal zum Reichstag und die Gruppe konnte die berühmte Glaskuppel über dem Plenarsaal besichtigen.


Nach dem Frühstück am Montag wurden die Koffer für die Rückfahrt in den Bus geladen und pünktlich um 8 Uhr machte sich der Tross auf den Weg nach Leverkusen. Wie immer gab es auch diesmal einen interessanten Zwischenstopp. In Magdeburg wurde die Spezialitäten-Destillerie „Abtshof“ besichtigt. In dieser ehemaligen Brauerei werden mittlerweile hochprozentige Spezialitäten produziert – das Highlight der Produktion ist dabei die Herstellung von Absinth. Die Destillerie „Abtshof“ hat dieses einstmals verbotene Getränk wiederentdeckt und ist heute einer der führenden Produzenten in Deutschland. Im Rahmen einer Verkostung lernten alle Mitglieder des Reiseclubs das traditionelle Zeremoniell der Zubereitung kennen und konnten sich vom außergewöhnlichen Geschmack überzeugen.

Nach dem Mittagessen im „Elbelandhaus“ ging es dann Richtung Heimat. Mit einer kleinen Verspätung traf der Bus wohlbehalten in Opladen ein und alle Teilnehmer waren sich einig: Auch wenn das Wetter nicht immer mitgespielt hatte, war es wieder einmal eine gelungene Tour!

 

Lothar Heinen hatte bereits kurz vor dem Ende der Fahrt nach Wunschzielen für die nächste Reise gefragt – bei der Vielzahl der tollen Vorschläge wird es auch in den kommenden Jahren attraktive Reisen mit dem Volksbank-Reiseclub geben.